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    Auf Notbetreuung umstellen

    Kitas Niedersachsen-Bremen

    Auf Notbetreuung umstellen

    Kita-Öffnungen in Niedersachsen
    Kindergarten Esi Grünhagen Auf Notbetreuung umstellen  – Kita-Öffnungen in Niedersachsen


    Die Gewerkschaft ver.di fordert von Kultusminister Tonne und der Niedersächsischen Landesregierung, angesichts der weiter hohen Infektionszahlen und des Lockdowns, das Angebot in Kindertagesstätten sofort auf Notbetreuung umzustellen.

    „Die Entscheidung, ob Kinder in den Kindertageseinrichtungen betreut werden, darf nicht einfach auf die Eltern abgeschoben werden", äußert sich Katja Wingelewski von ver.di.

    Die Politik müsse jetzt eine klare Orientierung geben und Verantwortung übernehmen. „Für die Phase des verschärften Lockdowns muss das Betreuungsangebot in den Kindertagesstätten auf Kinder von Beschäftigten, beispielsweise des Gesundheitswesens, der kritischen Infrastruktur und des Lebensmitteleinzelhandels begrenzt werden. Das schützt Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher gleichermaßen", so Wingelewski.

    Die Bedeutung der Kindertagesstätten wird in Corona-Zeiten besonders deutlich, findet die Gewerkschaft ver.di. Besonders deutlich wird aber auch die Belastung und die Gesundheitsgefährdung der Beschäftigten. „Als Berufsgruppe, die ohne Schutzkleidung und oft ohne Abstand, aus pädagogischen Gründen häufig auch ohne Maske mit kleinen Kindern arbeitet, sind Kita-Beschäftigte durchgängig gefährdet, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen gut geschützt werden", erläutert die Gewerkschafterin.

    Sie fordert einen verbesserten Gesundheitsschutz: „Alle Kita- Beschäftigten müssen die Möglichkeit haben, auf kostenlose FFP2- Masken zuzugreifen und sich regelmäßig über Schnelltests testen zu lassen. Bei der Planung für die erste Impfphase müssen die Beschäftigten der Kindertagesstätten neben anderen besonders gefährdeten Gruppen als Berufsgruppe prioritär mit einbezogen werden, um die Möglichkeit zu haben, sich freiwillig impfen zu lassen."