Tarifrunde ÖD der Länder 2019

    Beschäftigte machen Druck

    Öffentlicher Dienst

    Beschäftigte machen Druck

    Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst der Länder
    Nach ergebnislosen Verhandlungsauftakt machen Beschäftigte Druck

    Am 24. Januar sind mehr als 200 Beschäftigte verschiedener Landesbehörden, Hochschulen und Bibliotheken an den Kröpcke in Hannovers Innenstadt gezogen.

    Unter dem Motto „Leistung = Champions League; Gehalt = Tabellenletzte“ machten die Landesbeschäftigte verschiedener Dienststellen in der hannoverschen Innenstadt kreativ auf ihre Situation aufmerksam. In einem Demonstrationszug von der Leibniz Universität Hannover zum Kröpcke zogen die Beschäftigten der Universität, der Technischen Informationsbibliothek und der Hochschule Hannover los, um dort ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Straßenbauverwaltung, den Statistik- und IT-Dienstleistern, der Landessozialverwaltung und anderer Landesbehörden zu treffen. Symbolisch verdeutlichten Sie den interessierten Bürgerinnen und Bürgern, dass die Bedingungen des öffentlichen Dienstes in den Ländern schlechter gegenüber dem der Kommunen und der Privatwirtschaft sind: geringere Entgelte, mehr Befristungen und keine vorausschauende Planung durch hohe Renteneintrittsquoten in den nächsten Jahrzehnten.

    Hier muss deutlich nachgebessert werden, damit der Landesdienst attraktiver wird und die vorhandenen Beschäftigten nicht abwandern oder durch eine extreme Arbeitsverdichtung noch stärker belastet wird“, meint ver.di-Fachsekretär Dr. Frank Ahrens. In der am Montag gestarteten Tarifrunde hatte die Gewerkschaft ver.di ihre Forderung nach 6 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200,00 €, sowie einer zusätzlichen Anhebung der Entgelte bei Pflegekräften und Erhöhungen der Auszubildendenvergütungen erläutert. Beim Verhandlungsauftakt wurde deutlich, dass die Positionen zwischen den Gewerkschaften und der Arbeitgeber noch weit auseinanderliegen.

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